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Übungen zur Vorlesung ``Computermethoden in der
Biotechnologie'' 2
Dieses Übungsblatt ist auch unter
http://www.dkfz-heidelberg.de/ibios_old/people/brors/mobitec_WS0203/complab2 zugänglich.
Aufgaben zur Datenbanksuche und Alignmentmethoden
- Finde in einer Proteindatenbank (z.B. SWISSPROT) den
Eintrag für CED4 aus Caenorhabditis elegans. Schreibe
die Sequenz im FASTA-Format in eine Textdatei.
- Wir wollen homolge Sequenzen zu CED4 finden. Benutze einen
BLAST-Server (z.B. NCBI) und starte eine
BLAST-Suche mit dem Programm BLASTP, das mit einer
Proteinsequenz eine Proteindatenbank durchsucht.
- Variiere folgende Parameter der BLAST-Suche:
- Andere Scoring-Matrix (BLOSUM-Serie, PAM-Serie)
- Wortlänge des BLAST-Algorithmus (2 oder 3)
- Gap Costs
- Wie hat sich das Ergebnis verändert? Wie haben sich die
E-Werte verändert und warum?
- Wähle aus jedem dieser Organismen ein homologes Protein
aus: Mensch, Maus, Ratte, Zebrafisch und Caenorhabditis
elegans. Speichere alle diese Sequenzen im FASTA-Format
ab. Füge mit einem Texteditor alle Sequenzen in einer Datei
zusammen. Sie werden jeweils von der Kommentarzeile getrennt,
die mit > beginnen muß und den Namen der Sequenz enthalten
soll.
- Lade das Programm CLUSTALX
herunter und installiere es auf
dem Computer.
Lade die im letzten Schritt gespeicherten Sequenzen (in
einer Datei) in das Programm CLUSTALX. Stelle die Parameter
unter Alignment >> alignment parameters >> pairwise alignment
paramters und unter >>> multiple alignment parameters
ein. Schlage in der Hilfe
nach, um herauszufinden, was die einzelnen Parameter bedeuten.
- Variiere die Parameter, vor allem die Gap Costs, und
beurteile ihren Einfluß auf das Ergebnis. Versuche, ein
möglichst gutes multiples Alignment zu erzielen.
- Welche Informationen über konservierte Bereiche
(Domänen) kann man aus dem Alignment bekommen? Vergleiche mit
den Informationen aus SWISSPROT
und der Domänendatenbank PFAM
Aufgaben zur Proteinsequenzanalyse
- Suche in der Swiss-Prot-Datenbank den Eintrag
NIAM_HUMAN. Speichere die Sequenz im
FASTA-Format ab.
- Führe mit den ersten 25 Aminosäuren der Sequenz
eine Helical-Wheel-Analyse durch
(http://marqusee9.berkeley.edu/kael/helical.htm).
Beurteile, ob die N-terminale Sequenz eine
amphipathische Helix ausbilden könnte.
- Erstelle einen Kyte-Doolttle-Plot der Sequenz
(http://fasta.bioch.virginia.edu/fasta/grease.htm).
Könnte das Protein eine/mehrere
Transmembranhelices enthalten?
- Benutze PSORT
um eine Vorhersage der intrazellulären Lokalisation des
Proteins zu erhalten. Vergleiche die Vorhersage mit den bisher
durchgeführten Analysen sowie mit den Annotationen in
SWISSPROT, insbesondere den Angaben über das
Transit-Peptid.
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Benedikt Brors
2002-11-20